Made in Germany – Ein Auslaufmodell?
Hamburg/Mölln, 22. Juni 2010. Nur knapp jeder dritte Deutsche (30%) achtet beim Einkauf noch darauf, ob das gekaufte Produkt „Made in Germany“ ist. 36 Prozent geben dagegen an, nicht auf dieses Qualitätssiegel zu achten und fast ebenso viele (34%) sind in dieser Frage unentschieden. Laut der repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Ipsos in Kooperation mit der beruflichen Medienschule Hamburg sind es vor allem die 16-29-Jährigen (47%), denen das „Made-in-Germany-Siegel“ nicht wichtig beim Einkauf ist, bei den ab 30-Jährigen achtet jeder Dritte darauf. In Ostdeutschland ist es den Befragten tendenziell wichtiger (34%), ein Produkt „Made in Germany“ im Einkaufswagen zu haben als im Westen (29%). Im Rahmen der Studie wurde auch erhoben, inwieweit die Befragten stolz auf Deutschland sind. 40 Prozent der Befragten geben dabei an, stolz auf ihre Nation zu sein, während 20 Prozent keinen Stolz auf Deutschland empfinden. Ebenfalls 40 Prozent können sich in dieser Frage nicht eindeutig positionieren und vergeben den Mittelwert 3 der 5er Skala. Wer stolz auf sein Land ist, achtet natürlich beim Einkauf siginifikant stärker auf das „Made in Germany“-Siegel als andere.
Studiensteckbrief: Feldzeit: 09. bis 12. April 2010 Stichprobengröße: 1000 Befragte aus dem Ipsos Online Access Panel, bevölkerungsrepräsentativ rekrutiert mit Hilfe einer zuvor entwickelten Quotenauswahl Methode: Online-Mehrthemenumfrage im Rahmen des Ipsos i:omnibus™
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