Jeder zweite Bundesbürger wünscht sich die D-Mark zurück Hamburg, 28. Juni 2010. Elf Jahre nach Einführung des Euro wünscht sich nach einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Ipsos jeder zweite Deutsche die D-Mark zurück. 30 Prozent möchten die alte Währung nicht zurück und 18 Prozent können sich nicht entscheiden. Erwartungsgemäß steht der Wunsch nach der alten BRD-Währung in Abhängigkeit zum Alter. So liegt der Prozentsatz bei den 50-64-Jährigen bei 56 Prozent und bei den 16-29-Jährigen bei unterdurchschnittlichen 42 Prozent. Zudem fordern Westdeutsche mit 52 Prozent noch etwas vehementer die D-Mark zurück als die Ostdeutschen (48%). Auch mit steigender Bildung lässt der Wunsch nach der D-Mark nach. Nur jeder dritte Abiturient oder Hochschulabsolvent (34%) aber zwei Drittel (64%) der Hauptschulabsolventen wünschen sich die D-Mark zurück.
Die Studie wurde in Kooperation mit der beruflichen Medienfachschule Hamburg unter Mitwirkung der FAMS-Auszubildenden (Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung) durchgeführt.
Studiensteckbrief: Feldzeit: 9. bis 12. April 2010 Stichprobengröße: 1000 in privaten Haushalten lebende deutschsprachige Internetnutzer der Bundesrepublik Deutschland zwischen 16 und 64 Jahren Methode: Online Mehrthemenumfrage (i:omnibus Ipsos GmbH)
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