Financial Times – Frage des Monats Einmal pro Monat führen wir für die Financial Times Deutschland eine Frage zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen durch. Die Analysen unserer Public Affairs Experten können Sie hier nachlesen!
Olympiaboykott - April 2008Die Mehrheit der Deutschen ist gegen einen Olympiaboykott. Laut Ipsos-Studie für die Financial Times Deutschland fürchten 43 Prozent negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Fast zwei Drittel (62%) der deutschen Bevölkerung ist gegen einen Boykott Deutschlands der Olympischen Spiele in China. „Work-Life-Balance“ – Dezember 2007 Voll Berufstätige wenden pro Tag durchschnittlich 9 ½ Stunden für ihre Arbeit (inkl. Anfahrtszeit) auf und haben knapp 2 Stunden Zeit für Freizeitaktivitäten. Die beliebtesten Beschäftigungen, um vom Alltag abzuschalten und sich zu entspannen, sind Lesen oder Musik hören, fernsehen, Sport treiben und Spazieren gehen/ die Natur genießen. Die Deutschen haben einfach Spaß an ihrem Beruf, und das unabhängig davon, ob sie ihre Arbeit als stressig empfinden oder nicht. Fast 40 Prozent der Berufstätigen machen mindestens fünf Überstunden pro Woche. „Preissteigerungen für Lebensmittel“ - Oktober 2007Die aktuellen Preissteigerungen für Lebensmittel beschäftigen zurzeit Deutschland. Fünf von sechs Bundesbürgern haben stärkere Preiserhöhungen in der Regalen der Supermärkte wahrgenommen. Milch und Milchprodukte werden vor allem mit den Preissteigerungen assoziiert.
Tour de France 2007 - Juli 2007Das Interesse an der Tour de France ist gegenüber den Vorjahren deutlich zurückgegangen. Nur noch ein kleiner Anteil der Bevölkerung zeigt ein wirklich sehr großes Interesse an der diesjährigen Tour de France. Für den Rückgang des Interesses ist eindeutig das Bekanntwerden der Dopingfälle vor dem Tourstart verantwortlich. Nachhaltigkeit der Fußball-WM - Mai 2007Die Fußball-WM 2006 fasziniert auch fast ein Jahr nach der Austragung die Bevölkerung des Gastgeberlandes Deutschland. Die überwältigende Mehrheit der Deutschen ist weiterhin davon überzeugt, dass sich das Bild Deutschlands im Ausland durch die Fußballweltmeisterschaft verbessern hat. Sozialstaat - April 2007Der Staat soll sich weiterhin einer Reihe von sozialen Aufgaben widmen. Dazu gehören recht unterschiedliche Bereiche wie einfache Sicherungsdienste, Betreuung von Vorschulkindern oder auch Straßenreinigung. Privaten Unternehmen wird der Vorzug bei der häuslichen Pflege älterer Menschen und der Hausaufgabenbetreuung von Schulkindern zugestanden. Der Bürger selbst ist am ehesten in die Betreuung von Kindern oder auch in häusliche Pflegedienste einzubinden. Globale Probleme - Januar 2007Die wichtigsten globalen Probleme sind in den Augen der Öffentlichkeit "Kriege und Terrorismus", "Klimawandel" und die "Ungleichheit zwischen armen und reichen Ländern". Die Verantwortung, diese Probleme zu lösen, werden in erster Linie bei jedem Einzelnen gesehen, Institutionen wie Weltwirtschaftsgipfel, Nationale Regierungen oder die UNO folgen erst darauf. Weihnachsteinkäufe – November 2006Die Deutschen wollen dieses Jahr für durchschnittlich 413 € Weihnachtsgeschenke auf den Gabentisch legen – durchschnittlich rund 30 € weniger als im vergangenen Jahr. Eine Konsumfreude stellt sich trotz guter Wirtschaftsdaten nicht ein – vom Gefühl her haben die meisten Deutschen den Eindruck, dass sie genauso viel ausgeben wollen wie im vergangenen Jahr. Mehrwertsteuererhöhung 2007 – Oktober 2006Fast jeder Dritte hat die Mehrwertsteuer auf dem Einkaufszettel stehen: der größere Teil der Bevölkerung hat bereits Anschaffungen vorgezogen, ein weiterer Teil plant dies noch bis zum Jahreswechsel. Dabei wurden von denen, die Anschaffungen tätigten, bislang durchschnittlich 14.500 € ausgegeben; bis Ende Dezember sollen noch einmal weitere 9.500 € durchschnittlich hinzukommen. Nationen und Produkte – Juli 2006Die Beurteilung von Produkten eines Landes und dem Bild eines Landes hängen in den Köpfen der Menschen deutlich zusammen. Am stärksten stimmen Nationen- und Produktimage für Frankreich überein, nur geringfügig schwächer für Japan sowie Großbritannien. Am deutlichsten fallen die Nationen- und Produktwahrnehmung für die USA auseinander. Fußballweltmeisterschaft – Juni 2006Die Mehrheit der Deutschen ist davon überzeugt, dass sich das Bild Deutschlands im Ausland durch die Fußballweltmeisterschaft verbessern wird. Obwohl ein knappes Viertel an positive Auswirkungen der WM auf die deutsche Wirtschaft glaubt, ist die Mehrheit von einem nachhaltigen wirtschaftlichen Anstieg als Folge nicht überzeugt. Bürgernahe Familienpolitik - Mai 2006Die Hälfte der Bevölkerung ist der Ansicht, Familien mit Kindern werden vom Staat schlechter behandelt als Familien ohne Kinder. Vor allem die Finanzierbarkeit und eine unsichere Zukunft sind in den Augen der Bevölkerung die wichtigsten Gründe für den Geburtenrückgang. Karrieregründe und bessere Aufstiegschancen stehen an dritter Stelle. „Corporate Social Responsibility“ - April 2006Sozial verantwortliches Handeln (Corporate Social Responsibility) trägt entscheidend zur Meinungsbildung über ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Dienstleistung bei. Eine deutliche Mehrheit der Befragten (70%) achtet auf das sozial verantwortliche Handeln einer Firma. Innere Sicherheit - März 2006Die Bevölkerung hat ein klares Bild davon, welche Sicherheitskräfte für welche Aufgabe besser geeignet sind. So ist die Bundeswehr am besten geeignet für die Hilfe bei Seuchen und Naturkatastrophen (74%), während die Polizei für die Sicherheit bei Großveranstaltungen (86%) und den Schutz wichtiger Personen und Gebäude (81%) besser geeignet ist.
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